Deutsche Zweitakt-Rennmaschinen 1955-1999

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Nicht nur rund 50 verschiedene Rennmotorräder mit 50 bis 500 ccm Hubraum erwarteten die Besucher der Hockenheim Classics 2013 in den Boxen des Motor Sport Museums sondern auch die Konstrukteure und ehemaligen Fahrer der Maschinen. Es gab so manche frohe Wiedersehens-Szene unter dem Motto „Ich habe dich ja bestimmt 30 Jahre nicht mehr gesehen!“ Eigenbau-Rennmaschinen der einst getrennten Szenen in West- und Ost-Deutschland waren bisher noch nie so vereint aufgeboten.

Horst Seel, Eckard Finke, Gert Bender und Wolfgang Reinhard erzählten von den Mühen und Erfolgen mit den von ihnen gebauten Motorräder. Norbert Schüller, bei der Firma König für eine ganze Reihe Motorrädern verantwortlich, konnte den heutigen Besitzern interessante Infos liefern, er fährt auch selbst wieder den legendären Vierzylinder-Zweitakt-Boxer.

Fahrer von Rang und Namen waren beim Autogramme-Schreiben gefragt:  die Weltmeister Dieter Braun, Rolf Steinhausen und Werner Schwärzel ebenso wie die Deutschen Meister Lothar John – der in Schotten zum letzten Mal eine Ehrenrunde mit der BMW RS 54 des Motor Sport Museums Hockenheimring gefahren war – Heinz Rosner, Gert Bender, Ingo Emmerich, Thomas Wittig und Reiner Scheidhauer.

Sozusagen als Veranstaltung in der Veranstaltung hat sich die Präsentation des Motor Sport Museum Hockenheimring bestens etabliert. Die Auswahl der Rennmaschinen erfolgt jedes Jahr nach einem anderen Thema um immer wieder neue Freunde und „alte“ Gesichter zusammen zu führen.

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