Gespanne bei den Hockenheim Classics 2017

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Die Gespann-Teams fiebern Hockenheim entgegen, wo sich auch dieses Jahr circa 70 Gespanne im Fahrerlager treffen und auf der Strecke messen werden. Die DHM-Teilnehmer stellen dabei den größten Anteil, gefolgt von den Schweizer Kollegen und einigen Teams aus den Nachbarländern.
Alle überprüfen die Technik und schauen sich ihre Unterlagen an, mit welcher Übersetzung und welchem Reifendruck, welche Rundenzeiten im letzten Jahr möglich waren. Das Wetter ist allerdings die Einflussgröße, die sich aus heutiger Sicht nicht einordnen lässt.
Mit fortschreitendem Baujahr und Fahrwerkstyp finden sich Stellschrauben, wo man sich auf einen Kurs wie Hockenheim spezifisch vorbereiten kann, beispielsweise mittels Reifendruck, ab der Z-Klasse auch schon Justierungen am Nachlauf und in der Einstellung der Federelemente sowie der Wahl der Übersetzung. Überwiegend sorgen BMW-Boxer-Motoren für Vortrieb. Zum Glück sind auch viele schöne Gespanne mit BSA-, Triumph-, Moto Guzzi- und Ducati- und auch Honda-Motoren am Start. Ebenso gehen auch König- und Yamaha-Zweitakter und in der C-Klasse 600 ccm Vierzylinder ins Rennen. Die Klangkulisse der startenden Gespanne jagt einem eine Gänsehaut über den Rücken.
Schlussendlich sollte das Team fit sein und in sportlicher Harmonie, was auf der Stecke wortlos bedeutet, agieren. Wehe, wenn der „Schmiermaxe“ mit höherem Gewicht erscheint. Es soll schon mal vorgekommen sein, dass mal einer Schrauben erleichtert und jedes Gramm Metall was überflüssig war entfernt hat. Und… der Beifahrer erschien mit 5 kg mehr am Leib.
Abends wird wohl wieder viel los sein, irgendeiner hat ja schließlich immer Geburtstag oder Jubiläum. Auf nach Hockenheim zum größten Gespann-Event der Saison.

Wilfried Schmahl

Foto: © Hockenheim-Ring GmbH

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