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Ausstellung Wilhelm Herz in Speyer Technik Museum

Ein Leben für den Motorsport

Ausstellung Wilhelm Herz in Speyer Technik Museum

Ausstellung Wilhelm Herz in Speyer Technik Museum

Am 18.1. 2012 wäre Wilhelm Herz 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass ehrt das Technik Museum in Speyer den Weltrekordmann und Ehrenpräsident des Badischen Motorsport Clubs Hockenheim (BMC) Wilhelm Herz mit einer Sonderausstellung. Heinz Herz, der Sohn von Wilhelm Herz hat diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit Museumsleiter Hermann Layher organisiert und vorbereitet. Im großen Kinosaal begrüßte Heinz Herz eine große Schar von Gästen. Danach ging es in die Raumfahrthalle, hier sind die Fahrzeuge zu bestaunen und anzusehen, die Wilhelm Herz in seiner Rennfahrerlaufbahn bewegte. Wer war eigentlich Wilhelm Herz, er wurde 18.1.1912, als Sohn eines Schreiners, ältester von acht Geschwistern in Lampertheim geboren. Bereits 1932 war er siegreicher Teilnehmer des eröffnungsrennen in Hockeheim und schon 1937 wurde er als Werksfahrer für die Auto Union/DKW verpflichtet. 1938 war er bester Privatfahrer in der 500 ccm Klasse und errang 1948 den Deutschen Meistertitel in der 350 ccm Klasse auf NSU. Das Amt des Badischen Motorsport Clubs (BMC) als Präsident übernahm er 1954 und als Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH war er für die Entwicklung des Hockenheimrings zu einer Weltbekannten Rennstrecke mitverantwortlich. Durch seine sportlichen Erfolge, vor allem auf Grund der NSU-Weltrekordfahrten, (bis heute haben noch einige der Rekorde Bestand), 1951, 1956 und 1965, war Wilhelm Herz weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Ihm war es auch zu verdanken, dass der Große Preis für Motorräder erstmals 1957 nach Hockenheim kam. Sein Einsatzwille, seine Fachkompetenz und Autorität machten ihn zu einer Persönlichkeit, die überall Anerkennung fand und die er als Rennleiter über viele Jahre hinweg unter Beweis stellte. Seine Verbindungen zu den Sportorganisationen und der Industrie waren wichtige Voraussetzungen beim Bau des Hockenheimer Motodroms 1965/66 und dessen weitere Entwicklung. Wilhelm Herz war von 1954 bis 1993 BMC Präsident, danach wurde er Ehrenmitglied und Ehrenpräsident. Wilhelm Herz war ein geachteter Partner, der sich bedingungslos für die Belange der Hockenheimer Rennstrecke einsetzte. Zur Erinnerung an diese Persönlichkeit hat der BMC für das IDM Finale „Wilhelm-Herz-Memorial“ benannt. „Wilhelm Herz, der Weltrekordmann-Ein Leben im Motorsport“ so heißt auch das Buch, das Heinz Herz herausbrachte und im Rahmen der Sonderausstellung signierte. Die Sonderausstellung Wilhelm Herz eröffnete Heinz Herz, Hermann Layher (Museumsleiter Speyer und Sinsheim), und Rolf Geinert, Oberbürgermeister von Sinsheim).

Die Ausstellung läuft noch bis 28. Oktober 2012.

Text und Fotos Franz Hoffmann

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