350ccm Grand Prix – Sonderlauf des Motorradmuseums Hockenheimring 2017

von / / Aktuelles

Vor 35 Jahren, am 25.September 1982, fand in Hockenheim der letzte Grand Prix für Motorräder bis 350 ccm im Rahmen der FIM – Weltmeisterschaft statt. Es war der Schlusspunkt einer 34-jährigen Geschichte, die 1949 mit dem ersten Weltmeister, Freddie Frith auf einer Velocette, begann und 1982 mit Toni Mang und seiner Kawasaki endete, der sich in Hockenheim zum „ewigen Weltmeister“ der 350er krönen ließ. In diesen mehr als drei Jahrzehnten sah man Werkseinsätze von vielen europäischen und drei japanischen Herstellern. Es gab Konstruktionen mit Zwei- und Viertaktmotoren, von einem bis zu sechs Zylindern waren alle Konzepte erfolgreich. Diese Klasse war aber auch das Betätigungsfeld vieler Privatfahrer. Es gab Werke wie A.J.S., Norton und Yamaha, die Production Racer herstellten. Mit diesen konnten talentierte Fahrer vereinzelt sogar Grand Prix-Siege feiern. Aber nur einer von ihnen, der Südafrikaner Jon Ekerold, konnte 1980 als Privatfahrer auch die Weltmeisterschaft gewinnen.

sonderlauf_2017_1

Im Rahmen der Hockenheim Classics 2017 werden wir mit einer Sonderaustellung an den letzten 350ccm Grand Prix im September 1982 erinnern, an dem nicht nur Toni Mang als letzter Weltmeister dieser Klasse gefeiert wurde. An diesem Tag ging auch der Stern von Manfred Herweh auf, der sich erstmals in die Liste der Grand Prix – Sieger eintragen konnte. Seine privat eingesetzte Yamaha TZ350 wird ebenso zu sehen sein, wie einige andere Originalmaschinen von diesem letzten 350ccm Grand Prix. Eine Feld von Rennmaschinen aus allen Jahren der 350ccm Weltmeisterschaften wird sich in den Boxen versammeln und die Vielfalt der Technik bezeugen, die heute im Geschehen der MotoGP-WM leider fehlt. Wir werden auch viele von diesen Maschinen beim Sonderlauf des Motorradmuseums Hockenheimring auf der Strecke sehen können.

sonderlauf_2017_2

alle Artikel anschauen
OBEN